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01.03.2017

Soziales und Umwelt zusammen denken

Diözesanversammlung beschäftigt sich mit Enzyklika „Laudato si“

Viel Beachtung hatte vor eineinhalb Jahren die Enzyklika Laudato Si von Papst Franziskus erfahren. Foto: KNA-Bild

WIESBADEN/LIMBURG. – Mit der Enzyklika „Laudato si“ beschäftigt sich am Samstag, 11. März, von 9 bis 15 Uhr die Diözesanversammlung (DV) im Wilhelm Kempf Haus in Wiesbaden-Naurod. Eineinhalb Jahre nach der Veröffentlichung sei der Befund des Papstes nach wie vor aktuell, heißt es in der Einladung zu der öffentlichen Sitzung: „Das gemeinsame Haus, der Planet Erde, ist in großer Gefahr – sozial wie ökologisch.“ Wieweit das päpstliche Schreiben als Basis für einen  Dialog mit Wissenschaft und Gesellschaft dienen kann, wird um 9.45 Uhr aus nichtkirchlicher Perspektive Christoph Bals, politischer Geschäftsführer bei Germanwatch e.V., darlegen. Der unabhängige Verein setzt sich für eine zukunftsfähige globale Entwicklung ein.

Im Anschluss wird das Thema in Kleingruppen vertieft. Gesprächspartnerin ist dabei neben Christoph Bals die Politikerin Gabi Weber, die als stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Bundestag die Perspektive der Politik einbringen wird. Geplant ist, die Arbeitsergebnisse in eine eigene Erklärung einfließen zu lassen.

Darüber hinaus will die Diözesanversammlung einen Dialog mit der Politik anstoßen und ihre Mitglieder ermutigen, mit Politikerinnen und Politikern in ihren Wahlkreisen in Kontakt zu kommen und sie für ihre Anliegen zu sensibilisieren. (rei)