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04.06.2016

Mit wachsendem Vertrauen in die neue Amtszeit

Schillai als Präsidentin der Diözesanversammlung wiedergewählt

Das Präsidium der 13. Diözesanversammlung: Hermann Josef Bode, Marga Hilden, Joachim Stowasser, Dr. Paul-Stefan Freiling, die Präsidentin Ingeborg Schillai, Wiegand Otterbach, Dr. Daniela Marschall-Kehrel, Andreas Feldmar, Wolfgang Scholl (v.l.n.r.). Fotos: Bistum Limburg/Reichwein

WIESBADEN. – Ingeborg Schillai ist Präsidentin der 13. Diözesanversammlung: Auf der konstituierenden Sitzung des Gremiums am Samstag, 4. Juni, im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod wurde die 66-Jährige aus Taunusstein wiedergewählt. Sie beginne ihre zweite Amtszeit „guter Dinge und mit wachsendem Vertrauen“, sagte die pensionierte Religionslehrerin. Aus heutiger Sicht seien die Herausforderungen rund um den Rücktritt von Bischof Tebartz-van Elst gut gemeistert worden. „Das gehört zu uns, ist aber nicht die ganze Geschichte des Bistums“, betonte sie. Ihr sei es wichtig, dem neuen Bischof die Synodalordnung vorzustellen und „ihn neugierig zu machen auf unsere Art der Zusammenarbeit.“

Dialogisches Miteinander

Den Delegierten versicherte Schillai ihre Absicht, sie mit offenen Ohren zu unterstützen und ihre Anliegen weiterzutragen. Strukturen seien nur äußerer Rahmen und nicht Inhalte: „Sie können sich darauf verlassen, dass ich den Raum offenhalte, um ihn mit Inhalten zu erfüllen“, versprach sie. An die Ursprünge der synodalen Zusammenarbeit im Bistum Limburg durch Bischof Wilhelm Kempf und Weihbischof Walter Kampe erinnerte Prälat Dr. Günther Geis, der die neue Amtsperiode eröffnete. Es gehe dabei nicht um „kirchlichen Parlamentarismus“, sondern um die Mitverantwortung der Getauften und Gefirmten und darum, im dialogischen Miteinander von Amt und Mandat „unseren Weg durch die Zeit zu suchen“.

Freudige Erwartung

Ausdrücklich würdigte der ständige Beauftragte für den synodalen Bereich die Bereitschaft der Anwesenden, sich in besonderer Weise für die Kirche von Limburg zu engagieren, und die erste Amtszeit von Ingeborg Schillai, die wertschätzend und sympathisch die Katholiken des Bistums repräsentiert habe. Nach bewegten Jahren sehe er das Bistum jetzt in einer Situation, in der „mit Freude ein neuer Bischof" erwartet werde.

Als Vizepräsidenten wurden Wiegand Otterbach (Höhr-Grenzhausen) und Andreas Feldmar (Frankfurt) gewählt. Weitere Mitglieder des neunköpfigen Präsidiums sind: Hermann Josef Bode, Dr. Paul-Stefan Freiling, Dr. Daniela Marschall-Kehrel, Wolfgang Scholl, Joachim Stowasser und Marga Hilden.

In den Diözesansynodalrat, das oberste Beratungsgremium des Bischofs, wurden gewählt: Hermann Josef Bode Alexander Brückmann, Marcus Carl, Daniela Erdmann, Andreas Feldmar, Marga Hilden, Susanna Kexel, Lutz Klein, Andreas Koch, Andreas Lammel, Silke Langner, Wiegand Otterbach, Theresia Schmidt, Sylvia Schneider, Joachim Stowasser, Margit Wehner, Dr. Barbara Wieland und Annette Zwaack. Im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZDK) wird das Bistum Limburg künftig vertreten von Wiegand Otterbach, Christian Pulfrich und Dr. Barbara Wieland.

Die Diözesanversammlung ist die gewählte Vertretung der Katholiken des Bistums. Sie hat in dieser Amtsperiode 77 Mitglieder. 58 Mitglieder der Diözesanversammlung werden von den Bezirks- und Stadtversammlungen entsandt. Dreizehn Mitglieder wurden bei der Sitzung aus einer offenen Zuwahlliste gewählt. Weitere sechs Mitglieder wurden aus einer Liste gewählt, die die Arbeitsgemeinschaft der katholischen Verbände im Bistum Limburg einreicht. (rei)

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