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Katholikentag unter ökumenischen Vorzeichen
Katholikentag unter ökumenischen Vorzeichen
© Manuel Schönfeld- adobestock.com

Katholikentag unter ökumenischen Vorzeichen

 

Liebe Leser*innen,

über Christi Himmelfahrt war ich in Münster zum Katholikentag und hatte große Freude an den vielen verschiedenen Veranstaltungen, vom Abend mit von Hirschhausen zum Thema Wunder über das Podium mit Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm zum Thema Ökumene bis hin zur Taizé-Nacht. Gar nicht wenige Limburger*innen waren auch dort und die Abteilung Informations- und Öffentlichkeitsarbeit hat uns gut am Stand des Bistums auf der Kirchenmeile vertreten (auch wenn Daniel Deckers (FAZ) sie nicht gefunden hat, weil er auf der falschen Seite des Zelts gesucht hat); man konnte sich dort über den ÖKT informieren und schöne Bilder von sich als Friedensstifter machen.

Wir vom Präsidium waren in größerer Anzahl vertreten. Da galt es nicht nur Kontakte zu knüpfen, sondern vor allem genau hinzusehen, welche Themen zurzeit wichtig sind und wie diese besprochen werden. Der Ausblick auf den Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt hat natürlich für uns eine große Rolle gespielt.

Kardinal Marx beispielsweise hat bei mehreren Veranstaltungen seinen Willen zu mehr Gemeinsamkeit deutlich gemacht. Sein gutes persönliches Verhältnis zum EKD-Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm hilft hier natürlich auch. Am Ende des Katholikentages wurden alle Anwesenden so nicht nur zum Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt, sondern auch zum Kirchentag in Dortmund 2019 eingeladen – so weit sind wir mit der Ökumene also schon, dass wir zusammen über unseren Glauben nachdenken und auch gemeinsam beten. Dies wurde auch bei vielen gemeinsamen, d.h. ökumenischen Gottesdiensten deutlich, die vor allem am Samstagabend stattfanden.

Das Hauptthema des Katholikentages war allerdings die Suche nach dem Frieden. Dies hat sich auch in anderen Bistumsständen ausgedrückt und in vielen Podiumsdiskussionen: Immer wieder wurde dabei der Drang des Evangeliums zur Gewaltlosigkeit deutlich und der Anstoß, den Frieden zu allererst in sich bzw. in Gott zu suchen und zu finden. Ansonsten konnte man sich in Münster auch gut und umfassend zum Thema "Kirche im Umbruch" informieren. Dabei zeigt sich, wie verschieden weit die Bistümer und Regionen in Deutschland hier sind – von ausgehender Volkskirche bis zu neuen Diasporasituationen, die stets neu zur Bewährung auffordern

Ich gehe jetzt jedenfalls hochmotiviert in die Vorbereitungen zum ÖKT ´21 in Frankfurt.

23.05.2018, A. Feldmar

Schillai und Klöckner am Stand
Die Präsidentin der Diözesanversammlung mit Julia Klöckner am Bistumsstand © Bistum Limburg
Schillai und Klöckner am Stand
Die Präsidentin der Diözesanversammlung mit Julia Klöckner am Bistumsstand © Bistum Limburg
junge Menschen am Bistumsstand
Bei strahlendem Sonnenschein waren die Armbänder und Rucksäcke, aber auch die #Friedensstifter-Wasserflaschen sehr gefragte Giveaways © Bistum Limburg
Bistumsstand bei Regen
Auch am verregneten Donnerstag wurden fleißig Selfies mit der Friedenstaube gemacht © Bistum Limburg