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Europa und Lebensschutz

Europa und Lebensschutz
Europa und Lebensschutz
© Pixabay

Liebe Leserinnen und Leser,

die Ferien sind um und kürzlich war wieder Präsidiumssitzung. Dieses Mal gab es zwei Themen: Zum einen die nächste Sitzung der DV und zum anderen die Lage von Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch erwägen.

In der nächsten Sitzung der DV soll es um Europa gehen. Die Europäische Einigung ist zurzeit keine Einbahnstraße mehr – Länder aus Südosteuropa wollen in die EU hinein, und Großbritannien handelt gerade die Austrittsmodalitäten aus. Dennoch oder gerade deshalb sind sich die anderen 27 EU-Mitglieder recht einig darin, dass die EU erhalten bleiben muss.

Für uns als Katholiken und Katholikinnen stellt sich natürlich auch die Frage: "Wozu Europa?" Außerdem darf man fragen: "Was ist unsere Rolle als Katholiken und Katholikinnen in Europa?" Wir wollen mit auskunftsfähigen Gästen ins Gespräch kommen. Klar dürfte sein: Ein vereintes Europa, das dem Frieden dient und dem Einzelnen hilft, sich frei zu entfalten, ist im Sinne des Evangeliums. Wir werden genauer hinsehen müssen, worin unsere Rolle in Europa bestehen kann.

Um uns über die Grenzsituationen von Frauen, die vor einem Schwangerschaftsabbruch stehen, besser zu informieren, hatten wir Vertreterinnen von Donum Vitae zu Gast. Es wurde deutlich, dass noch viel mehr getan werden muss, Frauen in materiell schwierigen Lagen von einer Abtreibung abzuhalten. Projekte wie etwa das Projekt "Frauen in Frauenfrieden" gibt es noch zu wenige. Dort wird Frauen, die schwanger und in einer Notlage sind, für eine gewisse Zeit Obdach gegeben, damit sie ihr Kind mit geringeren Sorgen bekommen können.

Es war im Präsidium einhellige Meinung, dass man mehr tun kann, um Frauen die Entscheidung für das Kind zu erleichtern.  

Auf bald!

Ihr Andreas Feldmar